Auspacken und Inbetriebnahme
Der M200 kommt aus einer kleinen unscheinbaren Verpackung. Im Lieferumfang ist der M200 selbst, ein Armband, sowie ein Kabel zum Laden und zum Verbinden mit dem PC enthalten. Ein Netzteil zum Verbinden mit der Steckdose kommt leider nicht mit – hat man aber auch schon ein paar von Handys und ähnlichem zu Hause herumliegen. Die in der Packung enthaltene Schnellanleitung zum Loslegen mit dem M200 ist in verschiedenen Sprachen erhältlich und sehr übersichtlich und kompakt gehalten.
Der erste Eindruck und die Handhabung
Das Laden und die Akkulaufzeit
Auch das Beenden des Laufs funktioniert genauso schnell und intuitiv wie das Starten. Nach dem Lauf kann man durch die Statistiken des Laufes klicken und erhält so die wichtigsten Daten sofort. Später kann man den Lauf nochmals genauer in der Flow-App nachverfolgen und hat die Möglichkeit den Herzschlag nochmals detailliert im Verlauf, sowie die GPS-Aufzeichnung der Route zu sehen. Eine super Möglichkeit im Nachhinein den Lauf zu analysieren. Wer den Lauf mit anderen teilen oder vergleichen möchte hat die Möglichkeit die Läufe nicht nur in der Flow-App zu sehen und zu teilen, sondern auch nach Strava zu exportieren.
Das Polar-Onlineportal
Die Aktivitäten sind außerdem online oder über die Polar-App im Nachhinein zu verfolgen. Dort sieht man übersichtlich die genaue Route auf der Karte sowie die Herzfrequenz im Verlauf des Laufs. Außerdem kann man nachvollziehen wo auf der Route man (und auch der Herzschlag) am schnellsten/langsamsten war. Ebenfalls über die Website lässt sich ein Trainingsplan herunterladen der sich dann auf die Uhr überträgt. Diese erinnert einen dann schon morgens daran, dass heute ein Training ansteht. Durch die Trainingseinheiten wird man durch Anzeigen und Vibrationen an der Uhr geführt. So wird man zum Beispiel bei Intervallläufen darauf hingewiesen, dass man schneller oder langsamer laufen sollte um den optimalen Trainingseffekt zu erreichen – ein tolles Feature – vor allem weil man für die Pulsmessung keinen Brustgurt benötigt. Die aktuellen Fortschritte im Trainingsplan lassen sich online verfolgen. So passt sich auch die Zeit an, die Polar für einen potentiellen 5-, 10- oder 21km-Lauf errechnet. Wie genau diese Zeit vor allem auf längere Läufe ist weiß ich (noch) nicht.
Neben der vorinstallierten Sportarten wie „Laufen“ können auch weitere Profile auf der Uhr installiert werden. Diese sind sehr zahlreich – hier müsste jeder seine Sportart finden. Sogar schwimmen ist dabei, schließlich ist die Uhr auch komplett wasserdicht. Man muss sich also auch beim Duschen oder Hände waschen keine Sorgen machen, die Uhr zu beschädigen.
Mein Fazit zum Polar M200
Der M200 hat mir im Testzeitraum viel Spaß gemacht und ich werde die Uhr auf jeden Fall auch weiter einsetzen. Auch die Notifications, die man vom Handy auf die Uhr bekommt funktionieren super. So bekommt man mit wenn man eine neue Nachricht erhält ohne, dass es die Leute rundherum hören, sehen oder spüren. Um die Nachricht zu lesen ist allerdings der Griff zum Handy nötig. Meine unangefochtene Lieblingsfunktion der Uhr ist auf jeden Fall die Trainingsplanfunktion. Damit trainiert man im richtigen Frequenzbereich, holt das Meiste aus seinem Training heraus und trainiert nicht versehentlich mit zu hoher Frequenz und schadet sich womöglich sogar. Auch das integrierte GPS finde ich für eine Uhr in diesem Preissegment top.
Vielen Dank Polar, dass ich den M200 testen durfte!





