Irland 2016

Wie wir letztes Jahr über meinen Geburtstag in Amsterdam unterwegs waren, haben wir uns dieses Jahr für Irland entschieden. Die grüne Insel mit Schafen, Pubs und Whiskey hatten wir schon länger auf dem Schirm.

Flug nach Dublin Irland

Gelandet sind wir am Ostermontag in Dublin. Dort schauten wir uns im Pub-Viertel rund um die Temple Bar nach einem Abendessen um und wurden schließlich auch fündig. Später gings weiter durch die Pubs der Stadt. Auffällig war, wie gemischt das Publikum in den Pubs ist. Von Teenie bis Rentner und von Jogginghose bis Anzug ist alles dabei – anders als in den meisten Locations in Deutschland. Untergebracht waren wir in Dublin im Generator-Hostel. Das liegt recht zentral, man kann kommen und gehen wann man möchte und die Zimmer sind für den Preis recht gut und sauber.

Irland-2016-2 Irland-2016-3 Irland-2016-4 Irland-2016-5 Dublin

Am nächsten Tag gings dann mit dem Mietwagen einmal quer durch Irland von Dublin nach Galway an die Westküste. Die Sache mit dem Linksverkehr war am Anfang etwas ungewohnt, hat aber nach ein paar Kilometern ganz gut funktioniert. Besonders vorsichtig muss man bei Kreisverkehren und Rechtsabbiegerstellen sein. Bei der Fahrt durch die Landschaft Irlands sieht man deutlich mehr Schafe und Kühe als Menschen, und man merkt, dass Irland seinen Namen als „the green island“ auf jeden Fall mehr als verdient hat.

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Ungefähr auf der Hälfte des Weges kamen wir an Kilbeggan vorbei, wo es die älteste lizenzierte Whiskey-Distillerie in Irland gibt. Dort besichtigten wir die alten Distillerieanlagen die heute noch zum Teil im Einsatz sind. Am Ende gabs eine kleine Verkostung des hiesigen Whiskeys und wir haben beschlossen auch eine kleine „Probe“ mit nach Hause zu nehmen. Man hat ja nicht umsonst ein zusätzliches Gepäck gebucht.

Irland-2016-7 Irland-2016-8 Irland-2016-9 Irland-2016-10 Irland-2016-11 Fahrt von Dublin nach Kilbeggan Irland-2016-13

Galway ist eine schöne Hafenstadt die etwas übersichtlicher und „süßer“ ist als die Hauptstadt Dublin. Zuerst gings zum Einchecken ins bunk boutique-Hostel. Von außen sehr unscheinbar, überzeugt es innen durch moderne und stylische Zimmer und nette Angestellte. Am Mittag erkundeten wir die Stadt und kehrten am Abend in 2 Pubs ein, die uns ein sehr freundlicher sixt-Mitarbeiter in Dublin, der ursprünglich aus Galway kommt, empfohlen hat. Ein wirklich schöner Abend der früher als gedacht endete – Sperrstunde wird in Irland etwas ernster genommen als in Deutschland.

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Am kommenden Tag gings weiter nach Doolin, was etwas südlich von Galway und nahe an den „Cliffs of Moher“ liegt. Doolin ist ein kleines Dorf, besteht allerdings wegen der Nähe zu den berühmten Klippen hauptsächlich aus Hostels, Hotels, Pubs und Shops. Trotzdem ist die Landschaft rundherum wunderschön und lädt zum Erkunden ein. So haben wir zum Beispiel eine Strandbucht gefunden, die mit ihrem Sandstrand, ihren Felsen und Dünen etwas an Nordseeküsten erinnert.

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Je weiter man in Richtung Süden fährt desto steiniger wird das Ufer und desto höher werden die Klippen – bis man schließlich bei den „Cliffs of Moher“ ankommt. Dort ragen Steilklippen über 200m aus dem Wasser – wirklich sehr beeindruckend zu sehen. Während der Bereich innerhalb des „Visitor Centres“  gut gesichert und von Personal überwacht ist, kann man außerhalb dieses Bereichs auch abseits der Wege das Terrain erkunden, wobei natürlich Vorsicht geboten ist – jährlich stürzen anscheinend 5 Personen ab. Der Eintritt ist frei, fürs Parken bezahlt man allerdings 6€/Person. Kleiner Tipp: wenn man Abends kommt, wenn das Licht sowieso schöner wird, ist das Parkplatzpersonal schon im Feierabend, die Schranken geöffnet und man spart sich die Gebühr.

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Am 31. (meinem Geburtstag) haben wir uns von Doolin aus wieder auf den Weg nach Dublin gemacht, wobei wir aber nicht über die Autobahn, sondern über Landstraßen gefahren sind, um noch etwas Landschaft sowie einige Sehenswürdigkeiten zu sehen. Unter Anderem zum Beispiel die Poulnabrone Dolmen, die anscheinend schon 2000 v. Chr. errichtet wurden.

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Mittags sind wir dann wieder in Dublin angekommen, haben noch etwas die Stadt im Abendlicht erkundet und den Abend mit Guinness und Cider in Pubs ausklingen lassen.

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Im Nachhinein betrachtet ist Irland eine Reise auf jeden Fall wert und wir haben uns fest vorgenommen nochmal dort hinzugehen – dann vielleicht sogar mit unserem Bussle. Gerade im Süden gibt es noch einige Stationen zu entdecken, die wir in unseren 4 Tagen nicht abdecken konnten.

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