Canon AE-1

[letter]W[/letter]ir sind am Anfang eines neuen Jahres – ein Anlass sich gute Vorsätze zu machen. Zum Beispiel (wie schon erwähnt) wieder mehr hier im Blog zu schreiben. Um genau das dieses Jahr regelmäßiger zu machen als im Vergangenen, habe ich mir vorgenommen eine neue Kategorie einzuführen. Einmal im Monat werde ich hier auf dem Blog eine Kamera „von früher“ vorstellen und ein bisschen über Besonderheiten etc. schrieben.

intro

Anfangen werde ich die Kategorie mit einer meiner Lieblingskameras. Die Canon AE-1 habe ich schon recht lange und damals von meiner Oma geerbt. Sie kam 1976 auf den Markt und kostete mit dem 50mm f/1,8 damals 730,- DM.

Die AE-1 war eine der ersten Kameras dieser Reihe mit einem Mikroprozessor, der zur manuell einstellten Belichtungszeit die passende Blende heraussuchte. Die Belichtungszeit gehen von 2 Sekunden (+Bulb) bis 1/1000 Sekunde.

Canon AE-1

Über den Schnittbildentfernungsmesser im Sucher der Kamera kann man recht genau (manuell) fokussieren. Ebenfalls im Sucher sieht man die Blende, die man zur gewählten Belichtungszeit einstellen soll, oder die Kamera bei Automatischer Blendenwahl von alleine einstellt. Eine Besonderheit: auf der Vorderseite neben dem Objektiv gibt es eine Taste, die speziell für Gegenlichtsituationen die Belichtung um 1,5 Blendenstufen heller macht.

Blick durch den Sucher der AE-1

Mit einem Hebel an der Rückseite wird, wie bei einem Großteil der älteren analogen Kameras, gleichzeitig der Film transportiert und der Verschluss neu gespannt. Das Auslösen der Kamera ohne Batterie ist wegen des Mikroprozessors nicht möglich, das ging lediglich bis zum Vorgänger.

Ist der Film voll wird er mit einer manuellen Kurbel zurück in die Dose gekurbelt und dann herausgenommen. Die Kamera hat Einstellmöglichkeiten von ISO 25-3200.

Die AE-1 wurde ca. 5 Mio. mal verkauft. Das ist einer der Gründe warum man die Kamera heute sehr häufig und auch recht günstig auf eBay oder ähnlichem bekommt. Auch die passenden Objektive mit FD-Bajonett sind recht güntig zu kriegen und passen mit Adapter auch an spiegellose Kameras wie beispielsweise die Sony a7 oder ähnliche.

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